Pflanzen

Mit blühenden Pflanzen wird das Leben noch bunter. Von den ersten Blütengrüßen des Jahres bis zu winterharten Stauden und Sträuchern bietet Ihnen das Gartencenter eine große Vielfalt an Pflanzen. Genießen Sie diese auch in Ihren vier Wänden in Form von Topfpflanzen.

 

Zierpflanzen mit besonderen Bedürfnissen

Rosen

Rosen sind Tiefwurzler und stellen besondere Ansprüche an den Boden. Damit die edlen Pflanzen gesund und schön heranwachsen, benötigen sie viel Sonne und tief gelockerte, lehmige, humose und nahrhafte Böden mit gutem Wasserabzug. Der PH-Wert sollte neutral bis schwach alkalisch sein.

Bei guter Bodenvorbereitung dürfen Rosen im 1. Jahr nach der Pflanzung nicht
gedüngt werden
, damit sie gut einwurzeln. Organischer Dünger, wie Kompost, wird erst nach einiger
Zeit wirksam und kann daher schon im Spätherbst/Winter gegeben werden. Dieser hat den Vorteil,
dass er das Bodenleben positiv beeinflusst und den Boden humoser werden lässt.

Spezielle Rosendünger sollten im März/April mit Austrieb der Knospen und im
Juli nach dem ersten Blütenflor leicht in den Boden eingearbeitet werden. Bei trockenem Wetter
vor und nach dem Düngen kräftig wässern, damit sich die Nährstoffe lösen.

Wichtig: Ab Juli darf kein stickstoffhaltiger Dünger mehr gegeben werden,
da die Rosentriebe sonst nicht richtig ausreifen können und frostgefährdet sind.

Rosendünger enthalten viel Eisen, was einem Vergilben der Blätter vorbeugt. Flüssigdünger
sind für Topfrosen wie gemacht, da der Dünger mit dem Gießwasser ausgebracht wird.
Sie wirken schnell, man muss im Sommer aber mindestens alle zwei Wochen nachdüngen.

Für einen guten Start von Beetrosen sorgen mineralische Rosendünger in Granulatform.
Sie werden Anfang April gestreut. Im Juni zur Blütezeit und spätestens Ende Juli muss der
Vorgang wiederholt werden. Wichtig ist, alle Rosen im August noch einmal kalibetont zu düngen,
damit die Triebe im Winter aushärten.

Tipp: Rosen brauchen je weniger Dünger, desto häufiger und radikaler sie zurückgeschnitten werden.

Azaleen & Rhododendren

Von Natur aus benötigen Rhododendren und Azaleen saure, humose Substrate, um zu gedeihen.
Doch seit einigen Jahren gibt es robuste, kalktolerante Arten, sogenannte Inkarho-Sorten,
die auch auf normalem Gartenboden gut zurechtkommen.

Stimmen die Bodenverhältnisse, benötigen Rhododendren nur wenig Pflege. Zum Gießen eignet
sich aufgefangenes Regenwasser ideal, und mit Rhododendren-Langzeit-Dünger zur Blüte sind die
Pflanzen rundum versorgt. Dieser fördert die gesunde Wuchsfreudigkeit bei Rhododendren,
Azaleen und Beerensträuchern.

Anspruchsvoll: Dauerblüher und Gemüse

Eine organische oder mineralische Langzeitdüngergabe im Frühling reicht aus, um sie eine Saison
bei Blütenlaune zu halten. Besonders hungrig sind Dauerblüher und sogenannte “Starkzehrer”
unter den Gemüsepflanzen. Sie benötigen zusätzlich regelmäßige, schnellwirksame NPK-Düngergaben.

Sommerblumen und Stauden

Beginnt die Blütensaison, sind die Dauerblüher im Beet an Attraktivität und Vielseitigkeit kaum zu
übertreffen. Frische, nährstoffreiche und durchlässige Böden sind für viele Beetpflanzen die beste
Voraussetzung, um gut zu wachsen.

Doch auch Extremstandorte, die zu nass oder zu nährstoffarm sind, können durch das Beimengen
von Pflanzerde, Kalk und Düngergaben aufgebessert werden.

Ein spezieller Stauden- oder auch Garten-Langzeitdünger gibt ihren Pflanzen Widerstandskraft
und fördert eine lang anhaltende Blütenpracht und gibt ihnen ausreichend Energie für eine gesunde
Entwicklung.

 

Buchs

Keine andere immergrüne Pflanze lässt sich so viel gefallen wie der Buchsbaum.
An nahezu allen Standorten – außer in praller Sonne und auf zu trockenem Boden – fühlt er sich zu
Hause und kommt durch häufigen Rückschnitt erst so richtig in Fahrt.

Sowohl im Beet als auch in Kübeln benötigt der Buchsbaum ausreichend Pflege.
Färben sich die Blätter gelb, können zwar Frostschäden oder Trockenheit die Ursache sein.
Doch meist lässt sich dieses Symptom auf Nährstoffmangel zurückführen.

Eine regelmäßige Düngung im Frühjahr mit Buchsbaum-Langzeitdünger versorgt die Pflanzen
übers Jahr mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen. Blattwuchs und Wurzelbildung
werden gut sechs Monate gefördert.

Gemüse

Je nach Nährstoffbedarf wird Gemüse in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer eingeteilt.
Letztere sind anspruchslos und kommen nur mit Kompost als Grundversorgung aus.

Mittelzehrer werden zusätzlich einmal jährlich mit Langzeitdünger oder mehrmaligen
organischen Düngergaben versorgt.

Die “Vielfresser” unter den Gemüsen brauchen während der ganzen Wachstumsphase
reichlich Energie durch häufige, sofort wirksame Düngergaben.

  • Schwachzehrer: Erbsen, Bohnen, Möhren
  • Mittelzehrer: Zwiebeln, Tomate, Paprika
  • Starkzehrer: Kohl, Kartoffeln, Gurken

Beeren & Kernobst

In puncto Pflege machen Obstgehölze und Beerensträucher wenig Arbeit, wenn sie am
richtigen Standort stehen. Das heißt, wenn die Lichtverhältnisse passen und die
Pflanzen nicht zu dicht stehen.

Fast alle Arten bevorzugen durchlässige, humose Böden. Spezielle Dünger, wie zum Beispiel
Beeren–Langzeitdünger, sind genau auf die Bedürfnisse der Obstsorten abgestimmt und
gleichen auch den Nährstoffhaushalt auf weniger geeigneten Böden sehr gut aus.

Entscheidend für die Fruchtbarkeit ist darüber hinaus eine
gute Wasserversorgung – insbesondere in der Anwachsphase nach dem
Pflanzen und während langer Hitzeperioden in der Sommerzeit.

Ihre Ansprechpartner:

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EMail: pflanzen1@hagebau-gruenhoff.de

Frau Meyer
Tel.02173/89660-543
EMail: pflanzen1@hagebau-gruenhoff.de


Herr Ehren
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